Hierzu möchte ich als Gründer und letzter Leiter (ich habe die Chorleitung am 13.03.2018 fristlos gekündigt) gemäß Artikel Art. 5 Abs. 1 des GG (verkürzt):
„(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten […] Eine Zensur findet nicht statt.“ meine Meinung äussern.

Der Philharmonische Chor Baden-Baden sucht wieder eine neue Chorleitung. 15.06.2018. Das ist sehr erstaunlich, aber nicht überraschend. In den vergangenen Jahren hat dieser Chor mehrere Chorleiter verschlissen und einen beispiellosen Umgang der Wertschätzung und Unterstützung für seinen jeweiligen Chorleiterin oder Chorleiterin durch den Vorstand vermissen lassen. Mit keinem Chorleiter ist es im Frieden auseinandergegangen. Durch das Herzblut und die vielen zusätzlichen unbezahlten Arbeitsstunden der Chorleiter wurden Konzerte überhaupt erst machbar. Persönliche Verunglimpfungen und das nicht Einhalten von vertraglich geregelten (auch) finanziellen Zusagen durch den Vorstand gehörten dazu. Wenn man qualifizierte Künstler beschäftigt, muss man Sie auch bezahlen (können), die Finanzierung der Konzerte sicherstellen oder seine Tätigkeit einstellen. Es wäre wirklich das Beste, wenn dieser Chor seine Auflösung in die Hand nimmt und nicht Konzertbeteiligte aus vergangenen Projekten auf deren Kosten sitzen lässt und sich dann noch dazu mit dem geistigen Eigentum und Lorbeeren anderer brüstet und schmückt. Ich komme nicht umhin zu sagen, dass ich mich für den Philharmonischen Chor Baden-Baden schäme.

Warum schreibe ich das alles?. Ich bin vom Verhalten des Vorstandes des PCB e.V. und seiner Mitglieder masslos enttäuscht und habe die Hoffnung, dass andere nicht denselben Fehler machen und sich genau überlegen mit welchen Partnern sie zusammengehen oder nicht.

Achern, 15.06.2018

Olaf Fütterer