2017: Tango meets Northern Lights

Am 04. März 2017 gab der Philharmonische Chor das Konzert ‚Tango meets Northern Light‘. Das Badische Tagblatt schrieb ‚Polarlichter tanzen von dem inneren Auge – Philharmonische Chor und Solisten zünden mit ungewöhnlichen Kompositionen musikalisches Feuerwerk‘ und das BNN schrieb ‚Von der Glasmusik zum Weltschmerz des Tangos – Faszinierendes Konzert-Projekt begeistert Publikum‘ im Weinbrennersaal im Kurhaus Baden-Baden.

Glasmusik trifft argentinischen Tango

Außergewöhnliches Konzertprojekt des Philharmonischen Chores
Tango meets Northern Lights am 04.03. im Weinbrennersaal im Kurhaus Baden-Baden

Die Musik von einer Glasharmonika mit ihrer sphärischen und gläsernen Klangwelt hört man nicht alle Tage. Richtig spannend wird es wenn im selben Konzert auch argentinische Tango- und Chormusik u. a. von Astor Piazolla zu hören ist und alles zusammen noch mit meditativen Chorwerken in Kontrast gesetzt und verbunden wird.

Unter dem Titel Tango meets Northern Light veranstaltet der Philharmonische Chor Baden-Baden am Samstag, den 04.03.2017 um 19.00 Uhr im Weinbrennersaal des Kurhauses Baden-Baden ein Konzert, wo neben den Martin Hilmer – einer der europaweit wenigen und führenden Glas-Musik Spieler auch das Ensemble Tango Accordando mit Karin Eckstein, Bandoneon; Humberto Cosentino, Gitarre; Roman Kühn, Klavier; Michael Klett, Violine und Winfried Holzenkamp am Kontrabass (anstatt Robert Richard) zu hören sein werden.

Die Musik der Glasharmonika oder des Verrophons mit ihren sphärischen und gläsernen Klangwelten verführt zum Träumen, sie wird auch als „Weltraummusik“ bezeichnet. Die Chorwerke von Ola Gjeilo (Norwegen) oder Ēriks Ešenvalds (Lettland) oder Karl Jenkins (Wales) aus Nordeuropa nutzen Phänomene aus der Meteorologie (Stars) bildlich und verknüpfen diese mit liturgisch-christlichen aber auch weltlichen Texten (Pulchra est, Ubi caritas) um meditative und kontemplative Stimmungen (Adiemus) zu erzeugen. In dieser Kombination entstehen Momente von hoher Ausdruckskraft und Expressivität.

Der Tango argentino bildet den zweiten großen Schwerpunkt im Konzertprogramm. Frei nach dem Komponisten Enrique Santos Discépolo: „Der Tango ist ein trauriger Gedanke, den man musizieren und tanzen kann…“

Nach den Höhen im Weltraum wird in den Tango-Werken eine ergreifende, von Gegensätzen geprägte Mischung aus Melancholie und Dramatik, verzehrender Sehnsucht und freudvoller Erfüllung musiziert.

Das irrlichternde Hin und Her der Gefühle findet in der differenzierten Ausdruckskraft der klassischen Tangobesetzung mit Bandoneon, Violine,

Gitarre, Klavier und Kontrabass sowohl solistisch als auch in speziell für diesen Abend geschaffenen Chorarrangement Oblivion und Libertango von Astor Piazzolla  seine geniale musikalische Verkörperung: Der Mensch zwischen Liebesverzweiflung und Liebeserfüllung seufzend, aufstöhnend, wimmernd, juchzend und jubilierend.

Der Philharmonische Chor Baden-Baden wird auch durch die Sopranistin Dorothea Rieger aus Freiburg i. B. unterstützt. Die künstlerische Gesamtleitung liegt in den Händen von Olaf Fütterer.